Ein Motivationstext an dich selbst

Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.

Zugegeben, das klingt auf den ersten Blick ziemlich banal. Klar bist du der wichtigste Mensch in deinem Leben, wer auch sonst?! Betrachtet man diese Worte jedoch etwas tiefsinniger, bedeuten sie auf einmal viel mehr und unser alltägliches Verhalten muss überdacht werden. Lebst du dein Leben tatsächlich nach diesem scheinbar einfachen Satz? Bist du wirklich der Mensch, um den du dich am meisten sorgst?

Wir machen häufig das, was von uns verlangt wird; erfüllen irgendwelche Erwartungshaltungen; tun Dinge, von denen gesagt wird, man müsse sie unbedingt erlebt haben; verstellen uns, um anderen zu gefallen; tanzen auf jeder Party mit, weil wir gesehen werden wollen und vergessen dabei eines – nämlich uns selbst und das, was wir eigentlich in unserem Leben wollen.

Unsere Bedürfnisse, Wünsche und Träume – die verschieben wir gerne auf morgen. Es fehlt an Zeit und Kraft, sich damit auseinanderzusetzen. So viele Aufgaben auf der To-Do-Liste; Erledigungen müssen gemacht werden; Abhetzen von einem Termin zum nächsten. Das Resultat daraus ist: Wir sind erschöpft, fühlen uns ausgebrannt und verlieren an Leichtigkeit und Kreativität. Wir funktionieren – aber leben wir eigentlich noch?

Gesellschaftliche Zwänge und Normen prägen zudem unser Leben und damit auch unser Selbstbild. Die berufliche Laufbahn ist vorgeschrieben, der Freundeskreis ausgewählt, der Kleidungsstil angepasst und die Interessen passen zum Lebensstandard. Entfaltungsfreiraum bleibt da kaum. Unser Umfeld gibt uns das vermeintliche Idealbild unserer selbst vor. An diesem haben wir uns zu orientieren, um ein Teil einer gesellschaftlichen Gruppe zu sein. Und wir gehen den vorgegebenen Weg – erhoffen uns, so Anerkennung zu bekommen.

Es ist jedoch viel wichtiger, eigene Erfahrungen zu sammeln. Jede Entscheidung, die wir im Leben treffen; jede Beziehung, die wir eingehen und jeder Erfolg und Misserfolg formt uns zu dem Menschen, der wir sind. Handeln wir dabei fremdbestimmt, entwickeln wir uns zu einer Person, die wir eigentlich gar nicht sind – schließlich stellen wir unser eigenes Empfingen zurück. Somit schränken wir uns und unsere Persönlichkeit ständig ein. Der Druck von außen wird immer größer, wir verlieren an Selbstvertrauen, machen uns klein und erfüllen nur noch das, was von uns erwartet wird. Doch wo bleibt da Platz für uns und den Menschen, der wir wirklich sind? Es wird Zeit, die Dinge wieder so zu machen, wie wir sie angehen wollen – frei von allem, was uns nicht gut tut.

Ein gesundes Selbstbewusstsein und gesunde Selbstliebe sind der Schlüssel zu einem zufriedenen, ausgeglichenen Leben. Löse dich von den inneren und äußeren Einflüssen, die dich belasten. Lass los und lebe endlich das Leben, was du leben willst. Pflichten kannst du auch auf deine eigene Art und Weise erfüllen. Nimm dir Zeit für dich. Finde zu dir und fang an, den Tag zu genießen. Was sind deine Ziele und Visionen?

Sei der Mensch, der du sein möchtest. Lebe nach deinen Prinzipien und Glaubenssätzen. Den einzigen Maßstab, den du dir setzen solltest, ist dein Idealbild von dir selbst. Wenn du etwas ändern möchtest, ändere es – aber hör‘ auf, zu jammern, denn das bringt dich nicht weiter. Werde die beste Version deiner selbst mit jeder Eigenschaft, die dich ausmacht. Vergleiche dich nicht mit anderen, du wirst nie so sein wie sie – und das ist auch gut so, denn du bist einzigartig. Suche dir Vorbilder und Mentoren, die dich inspirieren und von denen du etwas lernen kannst. Aber bleib‘ dir selbst treu.

Dein Leben. Dein Weg. Deine Entscheidungen. Deine Chance. Dein Moment. Definiere dein Glück nicht über Menschen oder Gegenstände. Finde es in dir selbst.

Gastautorin: Theresa

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