Warum mehr Arbeitgeber auf Bürohunde setzen sollten

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Hunde der Belegschaft guttun. Zu Recht: So eine Fellnase ist ein Garant für bessere Stimmung trotz #workworkwork ohne Ende. Wir haben den Flocki in unserer Agentur und der Kleine hat schon so manches Herz erobert. Es gibt sogar Studien, die belegen, dass ein Hund in der Arbeit die Belegschaft vor Burnout schützt.

Es arbeitet sich einfach mit viel mehr Energie, wenn einem der Bürohund zu Füßen liegt. Hin und wieder verteilt er Bussis aufs Knie, hätte gerne etwas von unserem Mittagessen ab (etwas ist gut, er will das Ganze!) oder spielt mit uns Ball und tickt vor lauter Freude dabei völlig aus. Egal, wie viel zu tun ist, welcher Kunde schlechte Laune verbreiten möchte oder ob jemand kurz davor ist, dem Winterblues zu verfallen – Flocki sorgt für Heiterkeit. Herausragend hierbei: Wir kommen in den Genuss eines Hundes, ohne Arbeit mit ihm zu haben. Wir bekommen die unverbindlichen Streicheleinheiten – die Besitzerin zusätzlich Gassigehen in aller Herrgottsfrüh, exorbitante Tierarztkosten und ein gewisses Angebundensein, wenn es in den Urlaub geht.

Der Bundesverband Bürohunde liefert wertvolle Infos, wenn es um das gewisse Wau geht. So ist das als Kuschelhormon bekannte Oxytocin dafür verantwortlich, dass Stress gesenkt und Wohlbefinden gesteigert wird. Kuscheln in der Arbeitszeit ist gesund!

Wichtig ist aber, dass sichergestellt ist, dass dem Hund im Büro nicht langweilig wird. Unser Flocki schläft beispielsweise viel und muss nicht 24/7 bespaßt werden. Das kann bei einem anderen Vierbeiner ganz anders sein. Flocki freut sich auch, wenn er ins Büro mitkommen darf, das sollte keineswegs in Zwang ausarten. Auch haben wir keine KollegInnen, die Angst vor Hunden haben, das wäre auch ein Punkt dagegen. Und wenn ein Unternehmen direkt zehn Hunde am Start hat, ist die Konzentration bestimmt auch nicht gewährleistet.
Da wir als Kommunikationsagentur auch unsere Facebookseite bespielen, ist Flocki unser Aushängeschild. Entsprechend oft wird er fotografisch eingefangen, was er zumeist mit lautem Bellen quittiert.
Flocki verrät an dieser Stelle seine top five Tipps für eine entspannte Situation im Büro:

1. Du hast eine Wettbewerbspräsentation und bist entsprechend nervös? Eine Runde Bürohund kraulen entspannt noch mehr als Yoga. Versprochen!

2. Beschäftige den Bürohund sinnvoll, dann lässt er dich auch arbeiten. Meistens!

3. Der zufriedene Bürohund braucht sein eigenes Plätzchen. Ich beispielsweise liege meinen Damen hier zu Füßen, da habe ich es bequem und kann jederzeit ausgiebig gestreichelt werden.

4. Besuch: Der Bürohund muss gut erzogen sein, um Besucher, Kunden und Lieferanten nicht in Angst und Schrecken zu versetzen. Es kann ja niemand wissen, dass sich hinter dem Bellen ein kleiner, süßer Bürohund verbirgt und keine Riesendogge.

5. Frische Luft für mehr Energie: Nonstop in den Bildschirm starren lässt kaum Kreativität zu. Nimm den Bürohund, gehe kurz vor die Tür, und schon läufst du zu Höchstleistungen auf. Der Hund auch!

Hast du auch einen Bürohund oder wäre das in deinem Unternehmen undenkbar?

Gastautorin: Steffi vom Blog Keep Calm And Blog For Fun

2 thoughts on “Warum mehr Arbeitgeber auf Bürohunde setzen sollten

  1. In unserem Büro gibt es zwei „fixe“ Büro-Hunde, die wirklich jeden Tag da sind. Dann gibt es noch den gelegentlichen Hunde-Gast, der immer ein bisschen Action in das ganze reinbringt 🙂 Wir möchten es nicht mehr missen, es ist so schön ab und zu von einem Hund angestupst zu werden und vor allem bringt es so viel Freude und Entspannung, wenn man zwischendurch einen der süßen streicheln kann. Ich glaub bei uns ist es vor allem deswegen so gut möglich, weil wir so fast keinen Kundenkontakt haben im Büro. Wir sind eine Übersetzungsagentur mit weltweit verstreuten Kunden, da läuft alles übers Netz 😉

    Vielen Dank jedenfalls für diesen interessanten Artikel, es ist immer wieder schön auch von anderen Büro-Hunde-Fans zu hören 🙂

  2. Ich hätte auch sehr gerne einen Bürohund, ich wäre sogar bereit die weniger schönen Freuden auf mich zunehmen und Besitzerin dieses Hundes zu sein, jedoch hat meine Chefin etwas dagegen. Es muss halt schon für alle passen. Aber ich glaube sofort dass das Arbeiten mit Hund um einiges schöner ist 🙂

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